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Am 27.05.04 fand im Landesbildungszentrum für Blinde in Hannover die Fortbildungsveranstaltung „Behinderung und Sexualität statt. Die Veranstaltung wurde vom VBS-Niedersachsen organisiert und durchgeführt. Die Resonanz war sehr gut. Aus verschiedenen beruflichen Bereichen kamen Kolleginnen und Kollegen sowie Eltern, um sich zu diesem Thema zu informieren. Dabei kam es den Referentinnen Alexandra Pohlke und Susanne Heise darauf an, deutlich zu machen, dass Sexualität ein grundlegendes Bedürfnis ist und mit zur normalen Entwicklung eines Menschen gehört. Sie gingen auf die unterschiedlichen Formen der Sexualität ein, wie Schmusen, Küssen, Petting, Selbstbefriedigung, Geschlechtsverkehr, Phantasien, gleichgeschlechtliche Sexualität etc. und das eine gute Aufklärung eine wichtige Grundlage für die Arbeit mit Menschen ist. Erwähnt wurden aber auch die „hemmenden“ Faktoren wie eigene Unsicherheit, Moral und rechtliche Bestimmungen, die einen offenen Umgang damit erschweren. Besonders in öffentlichen Einrichtungen ist der Umgang mit dem Ausleben der Sexualität der Bewohner schwer. Es entstehen Fragen wie: Was denkt die Kollegin oder der Kollege von mir, wenn ich es zulasse? Was sagen die Eltern, wenn sie mitbekommen, dass ihre Kinder sich ausleben? Was sagt der Arbeitgeber dazu?
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